Einladung zum 239. Jour Fixe
Die Spaltung der Gesellschaft, der damit verbundene Rechtsruck und die Rolle der AfD und anderer rechter Organisationen…
am Beispiel von Sebnitz, einer deindustriealisierten Kleinstadt in Sachsen
In Kooperation mit Olmo, Kulturverein Fuhlsbüttel
Referent: Rainer Böhme
Rainer Böhme legte in Sebnitz sein Abitur ab, versah danach in Berlin seinen 3jährigen Dienst bei der NVA, war Volontär beim Fernsehen der DDR, wurde dann aber in der Hauptstadt der DDR Kriminalist u. a. Kripochef in Berlin-Marzahn.
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Nach der Wende kehrte er in seine Heimat zurück, wo er als Reiseveranstalter selbständig war. Schon bald war er politisch in der Linkspartei aktiv, macht noch immer Musik und veröffentlichte bisher 7 Bücher.
Seit Jahren versucht er in seinem Umfeld die Friedensbewegung zu aktivieren und setzt sich aktuell vor allem mit dem Thema Rechtsentwicklung auseinander.
Er vertritt u. a. folgende Meinung: Da die AfD und andere Rechtskräfte Zulauf vor allem im Ergebnis der Politik von CDU, SPD, Grünen und FDP haben, kann ihnen nicht durch Gesetze eben dieser Parteien Einhalt geboten werden.
Auch die Linke findet selten die richtige Weise der Auseinandersetzung mit rechter Ideologie. Das versucht der Referent mit Beispielen aus seinem Umfeld zu belegen.
Zur Frage Verbotsantrag, Brandmauern, Gespräche ja oder nein und mögliche Bündnispartner gibt es sicher unterschiedliche Auffassungen. Darüber können oder sollten wir reden und unsere Meinungen austauschen.
Zur Situation in Sebnitz:
Die rassistische Anzeige des Dachdeckermeisters Ronney Weis im Sebnitzer Amtsblatt im April 2025 rief bundesweit Empörung hervor. So gerieten nebenbei auch die Probleme der sächsischen Grenzregion in den Fokus (die Kleinstadt Sebnitz liegt unmittelbar an der Grenze zu Tschechien). Obendrein wurde im April bekannt, dass der größte Arbeitgeber in Sebnitz, Bosch, seinen Standort mit 280 Beschäftigten bis Ende 2026 aufgeben und nach Ungarn verlagern will. Zu DDR-Zeiten waren in Sebnitz mehrere Großbetriebe angesiedelt (Bohrmaschinen, Landmaschinen, Kunstblumen, Herrenmode, Plastik).

Georges Abdallah
Die Freilassung von Georges Abdallah wurde am Donnerstag, den 17. beschlossen und soll nach 40 Jahren konkret am 25. Juli erfolgen. Georges wird in den Libanon, nach Kobayat, zurückkehren können, wo man sich bereits auf seinen Empfang vorbereitet und vermutlich auch freut.
Wir auch!

Palästinasolidarität
Am 18.7. um 18:30 findet in Billstedt am Marktplatz eine Kundgebung für Palästina, den nationalen Widerstand und gegen Genozid und Besatzung statt.
Kommt vorbei!

Freiluft-Kino gegen Austerität
im Rahmen der Kampagne „International solidarisch – Schluss mit Austerität!“ veranstalten wir ein Filmseminar als Freiluftkino am Philosophenturm der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 6), bei dem wir mit Filmen rund um das Thema Austerität vs. Solidarität die internationale, kulturelle und historische Bedeutung des Bruchs mit dem Neoliberalismus reflektieren wollen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Kokoschka-Hörsaal im Philosophenturm statt. (Von-Melle-Park 6, Phil D).
Bei der nächsten Vorstellung am Mittwoch, den 16. Juli 2025, ab 21 Uhr (ct) schauen und diskutieren wir zusammen den Film „Panzerkreuzer Potemkin„ von Sergei Eisenstein aus dem Jahr 1925.

->Näheres zum Film:
Der Mensch ist ein gesellschaftlich handelndes Wesen und insofern aktiver Gestalter seines Geschichtsprozesses. Gerade angesichts der scheinbar ungehemmten Eskalation militärischer Gewalt in den internationalen Beziehungen ist diese Erkenntnis auf Seiten all derjenigen, die vom Krieg niemals profitieren, von entscheidender Bedeutung. Nur drei Jahre nach Entfesselung des Ersten Weltkriegs 1914 durch den deutschen Militarismus gelang es der Arbeiterbewegung in Russland, ihre eigene kriegslüsterne Herrscherkaste zu stürzen. Mit der Oktoberrevolution und dem „Dekret über den Frieden“ (1917) legte sie den Grundstein für die Beendigung der weltweiten Schlächtereien und die Errichtung einer Gesellschaft, in der die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen prinzipiell überwunden ist. Es ist die bedeutsamste historische Tat des 20. Jahrhunderts. Aus ihr zu lernen ist für die heute umso notwendigere Befreiung der Menschheit von Krieg, Ausbeutung, Unterdrückung und Ungleichheit elementar.
Kein Film eröffnet diese Möglichkeit so eindrücklich, wie der 1925 entstandene „Panzerkreuzer Potemkin“ von Sergei Eisenstein. Der selbst zum revolutionären Meilenstein des Weltkinos gewordene Stummfilm, der den 1905 noch gescheiterten Aufstand der russischen Werktätigen gegen die zaristische Herrschaft reflektiert, setzte nicht nur ästhetisch neue Maßstäbe für das vor 100 Jahren noch junge Leinwandmedium. Er ist zugleich das erste Filmwerk, das den millionenfach Entrechteten dieser Welt ein umfassendes Bewusstsein ihrer persönlichen Rolle in der Geschichte zu vermitteln im Stande war.
Nach klassischer Dramenstruktur entfaltet sich die Handlung in fünf Akten. Im Zuge des vom Zarenregime losgetretenen, aussichtslosen Kriegs gegen Japan liegt der für Nachschub heimgekehrte Panzerkreuzer „Potemkin“ bei Odessa vor Anker. Die entkräftete Mannschaft wird von den Offizieren wie Vieh behandelt. Als einige Seeleute sich weigern, das ihnen zugewiesene, wurmstichige Fleisch zu verzehren und zur Strafe dafür erschossen werden sollen, meutert die Besatzung gegen die zaristische Admiralität und bringt das Schiff unter ihre Kontrolle. Ihren dabei ermordeten Genossen Wakulintschuk bringen sie zur Beisetzung an den Hafenkai, was zu einer spontanen, massenhaften Solidarisierung der Stadtbevölkerung führt. Arbeiter:innen, Student:innen, Bäuer:innen, Soldatenmütter und Kriegsversehrte erkennen in den Matrosen Ihresgleichen und beginnen ebenfalls, sich gegen ihr Elend aufzulehnen, was die Staatsgewalt mit mörderischer Repression beantwortet. Die „Potemkin“ beschießt das Hauptquartier der Generalität, muss aber gleichzeitig den Angriff der zaristischen Flotte zur See befürchten. Die Meuterer beraten und entscheiden, sich dem anrückenden Geschwader entgegen zu werfen. Anders als tatsächlich im Jahre 1905 geschehen, verbrüdern sich im Film die Besatzungen der Flotte in letzter Sekunde und die „Potemkin“ erhält freies Geleit. Historisch waren diese subjektiven Voraussetzungen für das Abwerfen der Zarenherrschaft erst zwölf Jahre später hervorgebracht. Ohne sie hätte der Film gar nicht entstehen können.
Genau anhand dieser Kontrastierung von historischer Wirklichkeit und (verwirklichter) Möglichkeit entfaltet der Film seine radikal-emanzipatorische Erkenntniswirkung, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat: Zum Gelingen einer gesellschaftlichen Umwälzung mit solch menschheitsgeschichtlich befreiender Bedeutung, wie sie die Oktoberrevolution darstellte, bedarf es der stetigen, strategisch-kategorialen, aufklärerischen Initiative der fortschrittlichsten Kräfte einer Gesellschaft zur Herausbildung und Entfaltung eines bewussten, kollektiven, antagonistischen Subjekts. Dies ist ein historischer Lernprozess.
Die Ästhetik des Widerstands ist dabei ein eigenständiger Beweger von universellem Wert. Wer seine historische Bedeutung erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein. Die Geschichte ist offen zu ihrer global menschenwürdigen Gestaltung. Ein:e Jede:r ist dabei gefragt.
International solidarisch – Schluss mit Austerität!
„Und der Inhalt ist die Hegemoniekrise der führenden Klasse, die entweder eintritt, weil die führende Klasse in irgendeiner großen politischen Unternehmung gescheitert ist, für die sie den Konsens der großen Massen mit Gewalt gefordert oder durchgesetzt hat (wie der Krieg), oder weil breite Massen (besonders von Bauern und intellektuellen Kleinbürgern) urplötzlich von der politischen Passivität zu einer gewissen Aktivität übergegangen sind und Forderungen stellen, die in ihrer unorganischen Komplexität eine Revolution darstellen.“
Antonio Gramsci, „Gefängnishefte“, Bd. 7, H13, §23, 1932-35.
Näheres zur Kampagne könnt ihr online auf der Kampagnen-Seite (www.schluss-mit-austeritaet.de) erfahren, den Flyer für die Anti-Austerity-Filmseminar-Reihe und weitere Termine gibt es unter www.schluss-mit-austeritaet.de/film-seminar-gegen-austeritaet.
Wir zeigen im Rhythmus von zwei Wochen einen Film; die Mittwoche an denen kein Film gezeigt wird, werden für die Anti-Austerity-Aktiventreffen genutzt, bei denen wir uns zur Weiterentwicklung der Kampagne, der Gewinnung neuer Bündnispartner und der Planung von weiteren Aktivitäten austauschen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Mail: kontakt@schluss-mit-austeritaet.de
Facebook: www.facebook.com/ISSMA2018
Twitter: https://twitter.com/issmakampagne
Instagram: https://www.instagram.com/issma_antiausterity
KRANKENHAUS GROSSSANDMUSS BLEIBEN!
Am 15.07. soll das Krankenhaus Groß-Sand die Türen der Notaufnahme für immer schließen, doch das nehmen wir nicht hin!
- Die Notaufnahme und Chirurgie
muss bleiben!
- Alle Arbeitsplätze müssen erhalten
bleiben!
- Großsand in öffentlicher Hand!

Kommt mit uns auf die Straße
Anti-Völkermord- und Palästina-Solidaritätsdemo

Am 21. Juni erheben wir uns im Herzen der Bestie!
Deutschland finanziert Völkermord. Es verbietet unsere palästinensischen Stimmen, Symbole und unseren Widerstand.
Siehe auch: Seite der Aufrufer
Freiluft-Kino gegen Austerität
Wenn die Kraniche ziehen

im Rahmen der Kampagne „INTERNATIONAL SOLIDARISCH – SCHLUSS MIT AUSTERITÄT!“ veranstalten wir ein Filmseminar als Freiluftkino am PHILOSOPHENTURM der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 6), bei dem wir mit Filmen rund um das Thema Austerität vs. Solidarität die internationale, kulturelle und historische Bedeutung des Bruchs mit dem Neoliberalismus reflektieren wollen. BEI SCHLECHTEM WETTER findet die Veranstaltung im Kokoschka-Hörsaal im Philosophenturm statt. (Von-Melle-Park 6, Phil D).
-> Näheres zum Film
Humanität und Krieg bilden einander ausschließende, fundamentale
Gegensätze. Diese trivial klingende, aber menschheitsgeschichtlich
mühsam errungene Erkenntnis des 20. Jahrhunderts ist es, die mit
rabiatem Primitivismus für nichtig erklärt wird, wenn die
„Kriegstauglichkeit“ wieder zur obersten Priorität allen
gesellschaftlichen Handelns in der Bundesrepublik erhoben werden soll.
Am 22. Juni 1941 begann die faschistische, deutsche Wehrmacht mit dem
Überfall auf die Sowjetunion den grausamsten Raub- und
Vernichtungsfeldzug, den die Welt je erlebt hat. Über 27 Millionen
Sowjetbürger:innen wurden ermordet, ganze Landstriche komplett
verwüstet, entvölkert und auf Jahrzehnte unbewohnbar gemacht, bevor am
- Mai 1945 den vereinigten Kräften der Anti-Hitler-Koalition unter
Führung der UdSSR die Befreiung von Faschismus und Weltkrieg gelang.
Es war bereits der zweite, vom deutschen Militarismus entfesselte
Weltenbrand, der nur durch die revolutionäre Friedenstat der
sozialistischen Sowjetbevölkerung ein Ende fand.
Heute, 80 Jahre später, ist die Frage, wie Kriege zu beenden und für
alle Zeiten unmöglich zu machen sind, umso dringlicher gestellt. Zu
ihrer Beantwortung deutlich hilfreicher als die wiederauflebenden
Phantasmagorien der zweifach „Besiegten“ dürften die historischen
Erfahrungen, Lehren und Schlussfolgerungen der damaligen Befreier sein.
Kaum ein künstlerisches Werk legt davon so eindrucksvoll Zeugnis ab, wie
der 1957 veröffentlichte, cineastisch die sowjetische
„Tauwetter“-Periode begründende Antikriegsfilm „Wenn die Kraniche
ziehen“ von Michail Kalatosow.
Die Rohheit des Krieges wird darin sehr bewusst nicht anhand des
vordergründigen militärischen Geschehens reflektiert, sondern in dem
dramatischen, widerspruchsvollen Ringen um Humanität, das sich jenseits
der Front abspielt. Handlungsleitend ist der Werdegang Weronikas, einer
Moskauer Studentin, deren liebevoll-sympathetische, zunächst recht naiv
anmutende Verbindung mit dem Studenten Boris einen jähen Bruch erfährt,
als dieser sich angesichts des faschistischen Überfalls freiwillig zur
Roten Armee meldet. Allen Anflügen idealisierender Verklärungen trotzend
bekundet Boris‘ Vater sein tiefes Missbehagen über die Entscheidung des
Sohnes, kann ihn jedoch nicht abhalten. Als Weronikas Familie bei einem
Luftangriff auf Moskau zu Tode kommt, nimmt der Vater sie wohlwollend
auf. Der wegen einer erschlichenen Freistellung ebenfalls im Haus
lebende Cousin von Boris nutzt jedoch Weronikas Hilflosigkeit in einem
neuerlichen Bombenhagel aus und vergewaltigt sie. Aus Scham und
Verzweiflung heiratet sie den Cousin und wird mit der Familie angesichts
des deutschen Vormarschs nach Sibirien evakuiert. Ahnend, dass Boris den
Fronteinsatz nicht überleben wird und sich selbst des „Verrats“
bezichtigend, will sie ihrem sinnlos erscheinenden Leben ein Ende
bereiten, als sie unwillkürlich einem kleinen, kriegsverwaisten Jungen
das Leben rettet. Die leise keimende Hoffnung wird zusätzlich genährt,
als Boris‘ Vater die niederen Machenschaften des Cousins durchschaut und
sich entschließt, diesen, anstelle Weronikas, vor die Tür zu setzen.
Seine dramatisch-wegweisende, nachhaltig aufklärerische Wendung nimmt
die Filmerzählung jedoch zum Schluss, als Weronika im allgemeinen Jubel
über das Ende des Krieges durch einen Frontkameraden die
unmissverständliche Nachricht von Boris‘ Tod erhält.
Die folgende Ansprache des kriegsgezeichneten Freundes an die Moskauer
Bevölkerung möchte man als Dauerbotschaft all jenen in Endlosschleife zu
Gehör und Bewusstsein bringen, die noch immer nicht begreifen wollen,
dass der Krieg seinem Wesen nach nur Verlierer kennt und dass es der
Frieden ist, den es zu gewinnen gilt.
Die leidgeprüfte Liebe Weronikas reift zur unbedingten,
uneingeschränkten Liebe zum Leben, zum Menschen und seiner allseitig
erfreulichen Entfaltung. Für dieses produktive, schöpferische Werk sind
alle geistigen und materiellen Ressourcen zu mobilisieren, die die
Menschheit über Jahrtausende hervorgebracht hat. Das sind die
unhintergehbaren Lehren aus zwei Weltkriegen, die es mit
leidenschaftlichem Verstand konsequent zu verwirklichen gilt. Nie wieder
Faschismus bedeutet nie wieder Krieg!
Darum: International solidarisch – Schluss mit Austerität!
„Da lesen wir in der demokratischen Presse etwas von der »Gefährdung des Wehrgedankens«. Aber wir wollen ihn so gefährden, dass ihm die Luft ausgeht, und wir pfeifen auf jenen »gesunden Pazifismus«, der die Heere aufbaut und erweitert, der den Massenmord präpariert, der sein Land ins Unglück stürzt und der ebenso verbrecherisch ist wie das, was er vorbereitet.“
Kurt Tucholsky, „Gesunder Pazifismus“, 1928.
Näheres zur Kampagne könnt ihr online auf der Kampagnen-Seite (www.schluss-mit-austeritaet.de [1]) erfahren, den Flyer für die Anti-Austerity-Filmseminar-Reihe und weitere Termine gibt es unter www.schluss-mit-austeritaet.de/film-seminar-gegen-austeritaet [2].
Wir zeigen im Rhythmus von zwei Wochen einen Film; die Mittwoche an denen kein Film gezeigt wird, werden für die Anti-Austerity-Aktiventreffen genutzt, bei denen wir uns zur Weiterentwicklung der Kampagne, der Gewinnung neuer Bündnispartner und der Planung von weiteren Aktivitäten austauschen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Mail: kontakt@schluss-mit-austeritaet.de
Facebook: www.facebook.com/ISSMA2018 [3]
Twitter: https://twitter.com/issmakampagne [4]
Instagram: https://www.instagram.com/issma_antiausterity [5]
Aktuelles aus Panama
Die Gewerkschaft IG-Bau macht eine Solidaritätsveranstaltung mit Live-Schaltung nach Panama
Die Ansprüche der US Regierung gegenüber Panama haben die sozialen Spannungen in der panamaischen Gesellschaft verschärft.
Die Gewerkschaften wehren sich seit mehreren Wochen mit unbefristeten Streikmassnahmen gegen die zwischen USA und Panama vereinbarte Neuerrichtung von US-Militärbasen. Damit würden die jahrzehntelangen Kämpfe um nationale Unabhängigkeit zunichte gemacht.
Weitere Kritikpunkt ist die vorgesehene Privatisierung der Rentenkassen durch die neoliberale Regierung Mulino.
Als Reaktion auf wochenlange unbefristete Streikmassnahmen hat die Regierung mit Repressionsmassnahmen gegenüber der grössten Gewerkschaft SUNTRACS reagiert.
Die Bankkonten der Gewerkschaft sind gesperrt, der Gewerkschaftsführer im Gefängnis, hunderte Gewerkschaftsmitglieder teils schwer verletzt.
Vortrag zum Tag des Heldentums

Wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Vortrag am 12. Juni ein. Diesmal geht es um den Tag des Heldentums, der am 19. Juni 1986 durch die heldenhafte Aktion revolutionärer Kriegsgefangener in Peru geboren wurde, die im Angesicht eines Massakers erbitterten Widerstand gegen die Mörder des alten peruanischen Staates leisteten, bis zum letzten Tropfen Blut kämpften und die rote Fahne so auf den größten Gipfeln hißten.

Wir wollen auch über die Rolle des Tags als Tag der revolutionären Gefangenen und revolutionären Kriegsgefangenen sprechen und auf die Situation des seit über vierzig Jahren unrechtmäßig vom französischen Staat inhaftierten Revolutionärs Georges Ibrahim Abdallah eingehen.
Veranstalter: Roter Bund Hamburg
